HEUTE: „Fine Dining“ als teures Hobby – Gourmet-Gauner gönnt sich Luxus-Leben: 165.000 € futsch
Hausverwalter veruntreut 165.000 Euro
Ein Wiener Immobilienverwalter musste sich vor dem Straflandesgericht wegen des Vorwurfs der Untreue verantworten. Dem 33-jährigen Unternehmer wurde zur Last gelegt, als Hausverwalter eingenommene Mietgelder in der Höhe von rund 165.000 Euro nicht an die rechtmäßigen Eigentümer weitergeleitet, sondern für private Zwecke einbehalten zu haben. Die Staatsanwaltschaft sah darin einen schwerwiegenden Missbrauch der Treuhandgewalt, zumal ein angeblich luxuriöser Lebensstil mit teuren Reisen und Restaurantbesuchen über soziale Medien dokumentiert sei.
In der Hauptverhandlung konnten wir durch eine gezielte Verteidigungsstrategie darlegen, dass die Gelder primär zur Deckung geschäftlicher Liquiditätsengpässe verwendet wurden. Unser Mandant zeigte sich umfassend reumütig und sicherte die vollständige Schadensgutmachung gegenüber den betroffenen Eigentümern zu. Diese positive Prognose sowie die professionelle Aufarbeitung des Falles überzeugten das Gericht von einer milden Sanktion. Trotz der beträchtlichen Schadenssumme wurde unser Mandant wegen Veruntreuung gemäß § 133 StGB, lediglich zu einer bedingten Haftstrafe von 15 Monaten verurteilt. Dies bei einem Strafrahmen von bis zu 5 Jahren. Damit bliebt unserem Mandanten der Gang in den Strafvollzug erspart.
Für weitere Informationen zu diesem Fall lesen Sie bitte den Bericht auf „heute.at„.



